A-a-Gradient-Rechner
Berechnen Sie den alveolär-arteriellen Sauerstoffgradienten, um die Ursache einer Hypoxämie zu beurteilen.
So verwenden Sie den A-a-Gradient-Rechner
- Geben Sie FiO2 als Dezimalzahl ein (z. B. 0.21 für Raumluft, 1.0 für 100 % O2).
- Geben Sie den atmosphärischen Druck ein (760 mmHg auf Meereshöhe).
- Geben Sie PaCO2 aus dem arteriellen Blutgas in mmHg ein.
- Geben Sie PaO2 aus dem arteriellen Blutgas in mmHg ein.
- Klicken Sie auf „Berechnen", um A-a-Gradient, alveolären PO2 und die Interpretation zu sehen.
Anwendungsfälle
- •Differenzierung der Ursachen von Hypoxämie auf der Intensivstation oder in der Notaufnahme.
- •Beurteilung des Lungenembolie-Abklärung zusammen mit klinischen Wahrscheinlichkeits-Scores.
- •Vermittlung von Kenntnissen zur Atemphysiologie und zu Oxygenierungskonzepten.
Formel
PAO2 = FiO2 × (Patm − 47) − PaCO2/0.8. A-a-Gradient = PAO2 − PaO2. Normaler A-a < 10 mmHg bei Raumluft.
Häufig gestellte Fragen
Was zeigt ein erhöhter A-a-Gradient an?
Ein erhöhter A-a-Gradient (> 10–15 mmHg bei Raumluft) deutet auf ein Problem des Gasaustauschs in der Lunge hin, z. B. V/Q-Mismatch (Pneumonie, Lungenembolie), intrakardialem Shunt oder Diffusionsdefekt (Lungenfibrose). Ein normaler A-a-Gradient bei Hypoxämie spricht für Hypoventilation.
Wie beeinflusst das Alter den normalen A-a-Gradienten?
Der normale A-a-Gradient steigt mit dem Alter. Eine Faustregel: normaler A-a = (Alter / 4) + 4 mmHg. In der Praxis gelten Werte unter 10 mmHg bei jungen Erwachsenen und unter 25 mmHg bei älteren Patienten als normal.
Haftungsausschluss
Nur zu Bildungszwecken. Die Interpretation des A-a-Gradienten erfordert arterielle Blutgaswerte, die unter sorgfältig dokumentierten Bedingungen (FiO2, Höhe/Patm) gewonnen wurden. Kein Ersatz für die klinische Beurteilung.