Osmolaritätsrechner
Berechnen Sie die Serumosmolarität aus Natrium, Glukose und BUN mithilfe der klinischen Standardformel.
So verwenden Sie den Osmolaritätsrechner
- Geben Sie das Serumnatrium (Na⁺) in mEq/L ein.
- Geben Sie den Serumglukosewert in mg/dL ein.
- Geben Sie den Blut-Harnstoff-Stickstoff (BUN) in mg/dL ein.
- Klicken Sie auf Berechnen, um Osmolarität und Interpretation anzuzeigen.
Anwendungsfälle
- •Bewertung von Hyponatriämie und Hypernatriämie im klinischen Umfeld.
- •Beurteilung des Flüssigkeitsstatus bei Intensivpatienten.
- •Unterrichten von Flüssigkeits- und Elektrolytphysiologie.
Formel
Formel: Osmolarität (mOsm/kg) = 2 × Na⁺ + Glucose (mg/dL) / 18 + BUN (mg/dL) / 2,8.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die normale Serumosmolarität?
Die normale Serumosmolarität beträgt 280–295 mOsm/kg. Werte unter 280 weisen auf Hypoosmolarität (Verdünnung) hin, während Werte über 295 auf Hyperosmolarität (Dehydrierung oder Überschuss an gelösten Stoffen) hinweisen.
Was trägt Natrium am meisten bei?
Natrium und seine begleitenden Anionen (hauptsächlich Chlorid und Bicarbonat) sind für etwa 90 % der extrazellulären Osmolarität verantwortlich. Deshalb multipliziert die Formel Na mit 2.
Haftungsausschluss
Nur für Bildungszwecke. Kein Ersatz für eine klinische Beurteilung. Bei Verdacht auf eine Osmolarlücke sollte die Serumosmolarität zusammen mit der Krankengeschichte, anderen Laborwerten und der gemessenen Osmolalität interpretiert werden.